Die Initiative Phoenix wurde geboren, als
eine Frau beschloss, öffentlich zu werden mit ihrer Wut, die sie bis dahin nur
gegen sich selbst gerichtet hatte. Aus der Verzweiflung darüber, mit ihrer sie
verfolgenden Vergangenheit nicht abschließen zu können, weil pauschale
Therapie-Richtlinien der Krankenkassen und der zum Teil katastrophal
retraumatisierende Umgang von Behörden und zum Teil Beratungsstellen mit
traumatisierten Menschen, sie wie viele tausend Andere immer wieder in ihrem
Kampf ums Überleben zurückwerfen.
Sie schrieb einen Brief, mit dem Ziel, ihn an seriöse Magazine der
öffentlich-rechtlichen Medien, an zuständige Ausschüsse und Ministerien in
Bund und Ländern und an die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen zu
senden. Sie stellte den Brief in einem Selbsthilfe-Forum für Überlebende von
Gewalterfahrungen zur Diskussion und fragte, ob jemand bereit wäre, ihn mit zu
unterzeichnen.
Daraus ist inzwischen eine überwältigende
Resonanz von zahlreichen Betroffenen geworden und eine Arbeitsgruppe mit dem
Ziel, ein Konzept für Forderungen an die Politik für angemessene
Psychotherapie für traumatisierte Menschen zu erarbeiten, wurde gegründet
(Infos dazu hier auf diesen Seiten). Und täglich erreichen uns eMails von
Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten und anderen
Helferinnen und Helfern und Verbündeten, die uns darin unterstützen, sichtbar
und laut zu werden, um auf die Missstände hinzuweisen und ein Umdenken zu
fordern.
Den Brief und die bisher eingegangenen
Reaktionen darauf und aus Presse und Politik finden Sie auf dieser
Internetseite. Wir freuen uns über weitere Unterstützung und werden die
aktuelle Entwicklung der Initiative hier veröffentlichen.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben oder
"sichtbar reagieren" möchten, können Sie uns gern eine eMail schreiben.